Der Park wurde Ende des 19. Jahrhunderts angelegt, seine heutige Form entstand in den Jahren 1892–1896. Er wurde auf Flächen geschaffen, die der Kaufmann und Philanthrop Julius Schottländer der Stadt überließ. Den Entwurf erarbeiteten Hugo Richter und Ferdinand Cohn.
Ausführliche Erläuterung
Das Gebiet war mit dem ehemaligen Dorf Borek sowie einer sich entwickelnden Villenkolonie verbunden. Die Entscheidung, hier eine öffentliche Grünanlage anzulegen, fiel noch vor der Eingemeindung dieses Stadtteils nach Breslau (1896). Deshalb wurde der Park von Anfang an als gestaltete Landschaftskomposition geplant und nicht als Überrest eines Waldes oder früherer Privatgärten verstanden.
Weitere praktische Informationen zum Park findest du im Artikel Park Południowy in Breslau.
Fakten / Daten und Personen
- Entstehungszeit: 1892–1896 (Ende des 19. Jahrhunderts).
- Stifter der Flächen: Julius Schottländer (Überlassung der Grundstücke für einen öffentlichen Park).
- Projektverfasser: Hugo Richter (Landschaftsarchitekt) und Ferdinand Cohn (Botaniker).
- Charakter der Anlage: Landschaftspark mit einem System von Alleen und Wasserelementen.
Praktischer Kontext
Diese Geschichte erklärt, warum der Park einen ausgeprägt „gartenartigen“ Charakter hat: geplante Sichtachsen, breite Wege und klar gegliederte Grünräume. Beim Spaziergang wird dies besonders auf den längeren, geraden Abschnitten deutlich, wo die Wegeführung zwischen offenen Wiesen und baumbestandenen Zonen leitet.








